Diese Unterstützung beginnt mit einer Anamnese, um die Ursachen zu erforschen. Hauptsächlich liegen diese bei Ernährungsfehlern und mangelnder Bewegung, allerdings werden auch genetische Veränderungen nicht mehr völlig ausgeschlossen und einige Medikamente, wie Betablocker oder Antidepressiva, tragen mit ihren Nebenwirkungen leider auch zu einer Adipositas bei.
Hinreichend bekannt dürfte mittlerweile sein, dass die Fettleibigkeit nicht nur ein ästhetisches Problem ist. Die gesundheitlichen Schäden, ausgelöst durch Adipositas, beginnen bei Akutkrankheiten wie Schädigungen des Bewegungsapparates und gehen über chronische Bedrohungen wie Herz-Kreislauferkrankungen sowie Gefäß-Schäden bis zu Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ebenso leidet auch die Haut. Sie ist sowohl akut betroffen durch Schwitzen, Reibung und wund scheuern, als auch langfristig durch die starke Ausdehnung.
Fast alle Fettleibigen haben unzählige erfolglose Diäten hinter sich und erhoffen sich eine schnelle und einfache Lösung des Problems durch Fettabsaugung. Da es sich dabei um einen chirurgischen Eingriff handelt, lassen die durch die Adipositas ausgelösten Erkrankungen dieses Vorgehen nicht so leicht zu. Dabei muss sich der Übergewichtige auch darüber im Klaren sein, dass keinesfalls mehr als 4 kg Fett abgesaugt werden dürfen. Ein seriöses Angebot wird nicht darüber hinaus gehen.
Allerdings bietet die Schönheitschirurgie nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme Hilfe, um die überdehnte Haut wieder zu straffen und in Form zu bringen. Dabei ist eine Absaugung von Fettzellen an besonders kritischen Stellen wie Bauch, Oberschenkeln oder Hüften durchaus möglich. Bei aller chirurgischer Unterstützung darf nicht vergessen werden, dass ein langfristiges Gewichthalten nur durch eine gezielte Ernährungsumstellung, Sport treiben und eventueller langfristiger Begleitung durch eine Therapie möglich sein wird.