Zwanghaftes Essen,also einer vermehrten Kalorienzufuhr, und der dazu verminderte Verbrauch von Energie resultieren nach Jahren, zur Fettleibigkeit. Die Indikation zur Magenzügelung erfolgt ab einem BMI von 35-40. Mittels eines Magenbandes ist es möglich, weniger Nahrung zu sich zu nehmen und ein schnellers Sättigungsgefühl zu erzeugen.
Das Einsetzen eines Magenbandes erfolgt über eine Operation. Dort wird ein teil des Magens mittels eines Silikonbandes um den Magenbundus gelegt.Der Durchmesser der Öffnung ist durch Auffüllen des Bandes mittles Flüssigkeit, durch einen POrt, der meist in Höhe des Brustkorbes liegt, veränderbar.
Die Kostenübernahme einer solchen Operation übernehmen die Krankenkasse nur, solange eine medizinische Notwendigkeit vorhersehbar ist. gegeben ist diese durch einen BMI größer als 35, in Kombination mit Diabetes, oder Gelenkerkrankung.Zudem müssen alle bisherigen Behandlungsmethoden erschöpft sein.
Das Einsetzen eines Magenbandes wird demnach also nur gwährleistet, wenn Ernährungsberatungen, und andere Abnehmmöglichkeiten fehlgeschlagen sind. Zudem darf das OP-Risiko darf die bei anderen adäquaten Eingriffen nicht übersteigen, denn es könne immer Komplikationen auftreten. Ebenso sollte der Patient aufgeklärt und motiviert sein. Denn das alleinige Magenband verspricht keine Wunder, eine Ernährungsumstellung sollte gewährleistet sein, Zufuhr von Süßwaren vermindert werden. Es solten also vor dem eingriff alle Magenband Fragen abgeklärt werden.
Wenn all diese Kriterien erfüllt werden, ist ein Magenband die bestmöglichste Lösung. Durchschnittliche 20% des Ausgangsgewichts werden auf diesem Wege abgespeckt. Was bei einer Frau mit einem Körpergewicht von 130kg, 26 kilo und womöglich noch mehr, ausmacht. Die Lebensqualität des Patienten nimmt zu, zugleich nimmt die Schwere und Häufigkeit der Schlafapnoe ab. Ebenso kann eine Depression dadurch reduziert werden.
Trotz all dieser Vorteile darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen operativen Einsatz handelt, der auch gewisse Risiken mit sich bringt. So kann durch das Übergewicht das Risiko der Anästhesie erhöht werden. Verschluckte Nahrungsbrocken können den Magendurchgang verschließen.
Trotz alle dem sollte das Risiko-Nutzen-Verhältnis stimmen und passend sein, so dass einem neuen Leben nichts mehr im Weg stehen sollte. Die Kosten werden meist nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.