Dieses glättet die Augenfalten im ersten Moment aber wenn die teuren Cremes abgesetzt werden, dann trocknet die Haut direkt aus und die Augenfalten sind wieder da. Auch das Lasern der Augenfalten bietet nur einen mittelfristigen Erfolg. Zudem wird die gelaserte Haut durch die Behandlung ein wenig strapaziert und geschädigt. Langfristig bietet auch diese Methode keine Lösung zur Behebung der Augenfalten.
Um die lästigen Augenfalten los zu werden kann Hyaluronsäure unter gespritzt werden. Diese Säure bedingt, dass die Haut Feuchtigkeit aufnimmt, sich weitet, wieder frisch und elastisch wird. Die Falten verschwinden wie aus einer Luftmatratze, die straff aufgepumpt wird. Bei der Behandlung des Unterspritzens kommt es in der Regel zu kleineren Blutergüssen unter der Haut, die jedoch innerhalb weniger Tage verschwinden. Die Unterhaut saugt die Hyaluronsäure bei der ersten Behandlung gierig auf und die Augenfalten verschwinden. Deswegen soll der Eingriff zwei bis drei mal vorgenommen werden, damit die lästigen Augenfalten langfristig reduziert werden. Nach den Behandlungen ist die Haut wieder jung, elastisch und einfach nur gesund.
Aber auch solch ein Eingriff zur Minderung der Augenfalten kann Nebenwirkungen oder Komplikationen bedingen. In sehr seltenen Fällen kommt es durch die Behandlung der Augenfalten zu einem hängendem Augenlied oder auch einer sich absenkenden Augenbraue. Gegen die abgesenkte Augenbraue kann ein paralleles Brauenlifting mit Botulinumtoxin vorbeugen, das Absenken kann aber leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Um der Absenkung der Augenbraue entgegen zu wirken sollte ein erfahrener Arzt gewählt werden. Auch leiden ca. 10% der an den Augenfalten Behandelten über wenige Tage hinweg an Kopfschmerzen, seltener leiden sie am Tag der Behandlung an grippeähnlichen Symptomen. Da es mehrere ähnlich wirkende Mittel gibt sollte beim nächsten Eingriff ein anderes gewählt werden.