In einigen Fällen reichen sie sogar darüber. Der Lidhebermuskel ist zart und durch das Gewicht der Schlupflider, kann dieser schneller ermüden. Ursachen für Schlupflider können allgemeine Erkrankungen (Nierenschäden, Unterernährung, Herzschwäche, Bindehautentzündung) sein oder aber auch schlechte Lebensgewohnheiten ( Stress, wenig Schlaf, rauchen). Die Schwellungskomponenten können meistens konservativ behandelt werden, zum Beispiel Kühlkissen, entwässernde Maßnahmen oder gekühlte Gurkenscheiben. Aber auch die schlechten Gewohnheiten abzulegen, können schon weiterhelfen. Die Fettansammlung bei Schlupflidern muss allerdings operativ entfernt werden und somit kommt man um eine Augenlidkorrektur nicht herum.
Wie auch bei anderen Operativen Eingriffen, erfolgt vorher ein ausgiebiges Beratungsgespräch. Der Patient wird über die Vorgehensweise und über Risiken der Schönheitsoperation informiert. Der Patient hat so auch die Möglichkeit, alle seine Fragen loszuwerden und eventuelle Zweifel oder Ängste aus dem Weg zu räumen. Dies erfolgt meisten ambulant und in örtlicher Betäubung. Wenn der Patient es wünscht, kann er auch in einem Dämmerungsschlaf versetzt werden. Die Operation an sich dauert ungefähr 45 Minuten. Bevor es an die Betäubung geht, wird zuerst die Schnittführung gekennzeichnet. In der Regel ist die untere Schnittlinie Oberlidfalte, welche von Natur aus vorhanden ist. Die überschüssige Haut wird mit einem Pinzettentest markiert und dann wird die Betäubung gesetzt. Mit ganz feinem Nahtmaterial wird die Wunde vernäht. Klammerpflaster stabilisieren das ganze noch zusätzlich.
Nach der Operation sollte man die Augen kühlen. So wird die Wundheilung beschleunigt. Beim schlafen sollte der Kopf höher gelagert werden. So können übermäßige Schwellungen verhindert werden. Nach ungefähr einer Woche kann das Nahtmaterial gezogen werden. Man sollte sich dann noch eine weitere Woche nicht am Auge reiben. Nach ungefähr 3 Monaten hat man das Endergebnis der Oberlidstraffung.