Nasenkorrektur

Die Nasenkorrektur ist weltweit die häufigste Schönheitsoperation. Das wundert wenig, denn die Attraktivität eines Gesichts wird stark durch die harmonische oder eben weniger harmonische Form der Nase beeinflusst. In der Regel wünscht der Patient eine nicht zu auffällige Nase als eine übermäßige Perfektionierung. Eine nicht der Norm entsprechende Nase wie zum Beispiel die Höckernase oder die Knollennase verursacht oft bei den Betroffenen einen erheblichen Leidensdruck, denn der Schönheitsmakel befindet sich für jedermann sichtbar mitten im Gesicht.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Operation zur Nasenkorrektur wird meist in Vollnarkose durchgeführt und dauert selten länger als eine Stunde. Die Schnitte werden in den Nasenvorhöfen vorgenommen, so dass keine sichtbaren Narben erkennbar sind. Lediglich bei der Verschmälerung der Nasenflügel oder Kürzung der Nasenspitze entstehen kleine Narben, welche der Operateur geschickt in die Hautumschlagsfalten legt. So fallen sie nach der Operation nicht auf. Operieren lassen sollten sich nur Patienten ab dem 16. Lebensjahr, denn zu diesem Zeitpunkt ist das Gesichtsskelett schon ausgewachsen.

Ein ausfürhliches Beratungsgespräch ist sinnvoll

In psychologischer Hinsicht sollte bei Teenagern bedacht werden, ob nicht altersbedingte Unsicherheit oder implizierte Schönheitsideale Anlass zur Nasenoperation sind. Ein ausführliches Beratungsgespräch sollte nicht nur für Teenager, sondern für jeden Patienten selbstverständlich sein. Die Nasenkorrektur wird meist ambulant behandelt. In einigen Fällen kann ein Klinikaufenthalt von zwei bis drei Tagen sinnvoll sein. Die bei der Operation eingeführte Tamponade macht das Atmen durch die Nase unmöglich. Zwei Tage muss sie verbleiben. In dieser Zeit atmet der Patient ausschließlich durch den Mund. Blaue Flecken im Bereich der Augen und Nase sind unvermeidlich und typabhängig. Im Laufe von zehn bis vierzehn Tagen nach der Schönheitsoperation schwellen sie ab. Für vier bis sechs Wochen sind körperliche Anstrengungen zu meiden.

Können Komplikationen auftreten?

Mögliche Komplikationen kann Nasenbluten in den ersten 14 Tagen nach der OP sein sowie eine trockene Nasenschleimhaut. Anfangs kann die Nasenspitze und die Oberlippe an Sensibilität verlieren. Eher selten sind mögliche Verletzungen des Tränenkanals und Wangennervs, welche wiederum mit meist vorübergehenden Sensibilitätsstörungen einhergehen. Die wohl unangenehmste Komplikation ist ein schlechtes Ergebnis. Natürlich ist eine Nachkorrektur möglich als auch unkompliziert, wenn zuwenig Gewebe entfernt wurde. Wurde jedoch zuviel weggenommen, ist die Nachkorrektur aufwendig, denn ein Auffüllen mit körpereigenem Gewebe ist erforderlich. Damit sind aber nur einige der möglichen Fehler genannt.

Bei der Nasenkorrektur gilt: Weniger ist mehr. Häufig fällt die operierte Nase der Umgebung gar nicht auf. Der oder die Operierte wird meist nur als attraktiver wahrgenommen. Das Gefühl nun nicht mehr mit einem unschönen Riechorgan im Fokus der Betrachter zu stehen, fördert das Selbstbewusstsein der Betroffenen und lässt sie ungezwungener auftreten. Die Kosten für die Nasenkorrektur liegen je nach Aufwand und Operateur zwischen 2500 und 4000 Euro.

 

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