Schönheitsoperationen haben jedoch ihre guten und ihre schlechten Seiten. Zu den guten gehört das Anheben des Selbstwertgefühls. Dadurch kann ebenfalls ein psychisch gesundheitlicher Faktor erzielt werden. Durch den heute extrem sozialen Druck können Schönheitsops in diesem Bereich zur geistigen Gesundheit führen. Jedoch ist hier fraglich, ob das wirklich ein Vorteil ist, da eine andere, wohl physisch gesündere Alternative um das Selbstwergefühl zu erhöhen, der Besuch zum Therapeuten wäre. Wenn aber die Gesundheit durch beispielsweise zu große Brüste (d.h. hohe Lasten für die Wirbelsäule) oder zu große Schamlippen der Vagina beeinträchtigt wird, dann ist von gezielten Schönheitsoperationen nicht abzuraten. Man sollte sich trotzdem im Klaren sein, dass diese meistens nicht von den Krankenkassen finanziert werden.
Ein besonders negativer Aspekt der Schönheitsoperationen ist das hohe Risiko. Wie bei jeder normalen Operation wird meistens ein Narkosemittel eingesetzt, dieses kann natürlich wie bewirken, dass man nicht wieder aufwacht. Des Weiteren sind viele Ergebnisse von solchen Operationen, die eigentlich zur ultimativen Schönheit führen sollten, nicht jene, welche man sich erwünscht hat. Ebenso sind solche Ergebnisse häufig nicht mehr rückgängig zu machen. Schon bei vielen Prominenten konnte man das negative Ergebnis verpfuschter Schönheitsoperationen durch die Plastische Chirurgie begutachten. Außerdem sollte man sich überlegen, ob Schönheitsoperationen wirklich psychische Probleme, wie eben ein geringes Selbstwertgefühl, beseitigen. Schließlich legt man dieses Problem nur in die Hände eines anderen, mit dem Problem selber wird sich hier jedoch nicht auseinandergesetzt.
Jeder sollte sich über die Vor-und Nachteile im Klaren sein und sich intensiv mit diesem heiklen Thema auseinandersetzen, bevor er sich unters Messer legt.